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Aktive und streitbare „Politikerschmiede“ - Frankenberger Stadtverband der Jungen Union feiert sein 50-jähriges Bestehen

Der Frankenberger Stadtverband der Jungen Union hat Harald Becker zum vierten Ehrenmitglied der JU ernannt Für sein uneigennütziges Engagement in der Nachwuchsorganisation wurde dem früheren Kreisvorsitzenden während der Feier zum 50-jährigen Bestehen der JU in Frankenberg außerdem die Ehrennadel und eine Urkunde der Jungen Union Deutschland verliehen.

Ehrenmitglied Volker Höhl ließ in einer persönlich gehaltenen Rede die Geschichte der JU in Frankenberg Revue passieren Er zeichnete die Anfänge des Stadtverbandes nach, erinnerte an die Höhepunkte der politischen Arbeit und stellte die Besonderheiten der CDU-Nachwuchsorganisation heraus. Besonders aktiv sei die JU Ende der 80er und in den 90er Jahren gewesen. Ob in der Kneipe oder in der Politik, „wir waren präsent.“ Die damaligen Mitglieder hätten ihr Engagement in der JU nicht von ihrem Privatleben getrennt: die gesamte Freizeit gehörte der Jungen Union — oder zumindest den Leuten, die sich in der JU engagierten. Neben Höhl zählten auch die heutigen Ehrenmitglieder Bernd Bluttner sowie Rainer Hesse zu dieser 10 bis 15-köpfigen Gruppe. „Wir sind immer als Einheit aufgetreten“, erinnerte Höhl. „Das war sicherlich die beste Zeit.“ Der Satz, „Da sind ja die von der JU“, sei in dieser Phase von keinem Frankenberger abwertend gemeint gewesen. Im Gegenteil: „Das war ein Markenzeichen.“

Politik auf hohem Niveau 

In seiner Begrüßung hatte der aktuelle JU-Vorsitzende Christopher Sauer über eine Konstante berichtet, die sich während der 50 Jahre Junge Union in Prankenberg‘ nicht geändert habe. „Eins ist geblieben. Wir machen Politik auf hohem Niveau, ohne dabei den Spaß zu kurz kommen zu lassen“ Sauer erläuterte, welche heimischen CDU- Funktionäre aus der Frankenberger JU hervorgegangen sind.

JU-Kreisvorsitzender Timo Hartmann bezeichnete den Stadtverband als einen der aktivsten im Landkreis. „50 Jahre Junge Union, das ist jede Menge Arbeit und Klüngelei“, betonte Marcus Wölfert von der Mi Schwalm-Eder. Als einen sehr streitbaren und engagierten Stadtverband bezeichnete Matthias Wettlaufer vom Bezirksvorstand die Frankenberger. „50 Jahre JU, das sind drei bis vier JU-Generationen“, betonte Landesschatzmeister Stefan Best und verwies auf die durchschnittliche Verweildauer eines Mitglieds von 13 bis 14 Jahren. Es verdiene Respekt, wenn eine politische Nachwuchsorganisation über einen solch langen Zeitraum bestehen würde.

JU als Politikerschmiede 

Die heimische Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg verglich die Zeit der Gründung der Jungen Union 1956 mit heute. „Vieles hat sich verändert, einiges ist geblieben.“ Der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Rainer Hesse betonte, dass sich die JU ihren Platz in der Stadt und der CDU immer erkämpft habe. Momentan würden vier JU-Mitglieder im Vorstand der Union mitarbeiten. Als Politikerschmiede bezeichnete CDU-Kreisvorsitzender Dr. Christoph Butterweck die JU. Die Nachwuchsorganisation habe einen hervorragenden Ruf und sei über die Grenzen bekannt

Die 50 Jahre JU in Frankenberg seien auch ein großer Teil seines politischen Lebens, erläuterte Bundestagsabgeordneter Bernd Siebert. Es gebe nur wenige Verbände, die sich über einen so langen Zeitraum und mit unterschiedlichen Personen so intensiv in die politische Arbeit eingebracht hätten. „Und die Junge Union ist nicht windschnittig mit der CDU mitgelaufen.“ Im Frankenberger Stadtverband sei stets Leben gewesen. „Und wenn es galt anzupacken, etwa im Wahlkampf, dann gab es hier immer eine große Unterstützung.“

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