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Verliert Jürgen Frömmrich den Überblick? - Grüne haben Text der Unterschriftenliste selbst zugestimmt

Mit energischer Kritik reagiert die Junge Union Frankenberg (JU) am Donnerstag auf die Äußerungen des Grünen-Frontmanns Jürgen Frömmrich zur Unterschriftenaktion der Frankenberger CDU zum Erhalt des Kreiskrankenhauses.

Frömmrich, so der JU-Vorsitzende Christopher Sauer, verunsichere durch seine andauernde und populistische Miesmacherei die Bevölkerung und schaffe es erneut, die Ebene der sachlichen Diskussion über die Zukunft des Kreiskrankenhauses zu verlassen. Die JU jedenfalls unterstütze die Position der CDU Frankenberg: „Zunächst müssen alle Anstrengungen zur Sanierung unternommen werden und anschließend zum Erhalt der Eigenständigkeit des Hauses."

So, Sauer weiter, schaffe man wichtige Prioriäten auf dem Weg in die Zukunft des Kreiskrankenhauses. Jürgen Frömmrich jedoch müsse endlich die alten Grabenkämpfe beenden und den Blick in die Zukunft richten um somit das Beste für das Kreiskrankenhaus zu erreichen.

Die Frankenberger Stadtverordnetenversammlung habe dies bereits vor einigen Wochen getan und eine entsprechend lautende Resolution einstimmig verabschiedet, auch mit den Stimmen der Grünen-Fraktion. Herr Frömmrich, als Fraktionsvorsitzender der Frankenberger Grünen sollte dies eigentlich wissen. Vor allem angesichts der Tatsache, daß der Text der, von Frömmrich kritisierten, CDU-Unterschriftenaktion im wesentlichen dem Resolutionstext entspreche.

So gesehen müsse die Frage erlaubt sein, ob Herr Frömmrich noch den vollen Überblick über all seine Mandatsaktivitäten auf Stadt-, Kreis und Landesebene besitze, meint der frühere JU-Vorsitzende Thomas Müller, der auch stellvertretender Kreisvorsitzender der JU ist. Denn wer so viele Mandate auf unterschiedlichen Ebenen innehabe, könne durchaus auch einmal diesen verlieren.

„Oder ist Herr Frömmrich schlicht und einfach frustriert ob seiner dreifachen Oppositionsrolle in Stadt, Kreis und Land und bedient sich daher solch unschöner politischer Methoden?", fragt Müller. Die JU Frankenberg fordere daher von allen Verantwortlichen, endlich den Blick zu schärfen und sich auf die Sachfragen zur Zukunft des Kreiskrankenhauses zu konzentrieren, so Müller und Sauer abschließend.

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